Frauenarbeitsplatz

Arbeiten von Zuhause aus. Für mich der Versuch eine Brücke zwischen „schön“ und „praktisch“ zu bauen.
Denn um Zuhause im eigenen Büro arbeiten zu können und das oft auch 8 und mehr Stunden, braucht es einen gut gestalteten Arbeitsplatz. In diesem Beitrag fange ich erst gar nicht mit dem Bürostuhl an. Der würde ja nochmal einen ganzen Blogeintrag in Anspruch nehmen. Für mich geht es im Augenblick vor allem um die technischen Geräte und das Umfeld.

Eine halbe Ewigkeit denke ich schon über einen „richtigen“ Desktop Rechner nach. So einen PC, „nicht mehr zum mitnehmen“. Nur, da ich ein Apple-Verliebter Mensch bin, darf es ja in solch einem Fall auch nur der iMac sein. Leider Gottes kann man diese Schönheit nicht wirklich nachrüsten, wenn sie mal in die Jahre gekommen ist. Ich besitze meine Geräte wirklich solange es geht. Und als Kinder wurden die Rechner mit der Zeit, zusammen mit Papa an einem schönen Samstag Mittag, geöffnet und ggf. der Tower mit einer neuen Festplatte oder neuem RAM ausgestattet. Und wie soll ich das mit dem iMac machen? Indem ich mich mit der Anleitung von ifixit.com hin setze und mal eben den Bildschirm zerlege?

Nö, eher nicht.
Also, hoffte ich auf ein tolles neues Gerät bei den Apple Keynotes. Nun gut, etwas wirklich Schlechtes bringt Apple ja eher selten hervor aber sagen wir mal, es war nicht was ich gehofft hatte.
Ich liebe mein Air und würde es nur ungern aufgeben. Außer für ein noch besseres Air Book oder eben einen Desktop-Pc mit „Nachrüst-Option.“

Nope, gibt es nicht.

Eine Touch Bar möchte ich nicht haben, dafür aber ein SD-Karten Slot. Das Leben ist kein Ponyhof und ich bekomme keines von beiden in einem Gerät das mir zusagt und mein Air Book ersetzen kann, ohne das ich dabei weinen muss. Also bleibe ich vorerst bei meinem Air. Läuft super und hat noch jede Menge Energie.
Nur, an einem Air Book über Stunden zu arbeiten, geht nicht ohne irgendwann Nackenschmerzen zu bekommen.
Dadurch begann meine Suche nach einem adäquaten Ersatz für einen iMac. Dazu brauchen wir:

  • einen Laptop Ständer
  • eine Tastatur
  • eine Mouse
  • ggf. Mousepad
  • Externen Monitor

Zusätzlich, quasi als Add-on für einen gutes Arbeitsumfeld:

  • Kaffee, griffbereit in der Nähe
  • Schokolade, griffbereit in der Nähe
  • Hund, bereit zum Füße wärmen
  • Essen
  • RUHE
  • und das alles bitte in „Schön“

Für die Mouse und die Tastatur habe ich schnell meine Favoriten gefunden. Logisch, Apple. Mein Vater wird mich für diese Entscheidung irgendwann enterben.

Logisch, Apple. Mein Vater wird mich für diese Entscheidung irgendwann enterben.

Bei der Tastatur habe ich mich bewusst für das alte Modell mit Kabel entschieden. Ich mag einfach den Zahlenblock auf der rechten Seite und kann verstehen das es bei einem Air Book zu viel des Guten wäre und den Stil zum Opfer viel. Aber wenn ich mir schon eine externe Tastatur kaufen muss, dann soll es eine mit Zahlenblock sein. Kabel hin oder her. Das stört mich nun wirklich nicht wenn ich am Schreibtisch sitze. Easy bestellt und einen Tag später bekommen von Amazon.

Bei der Mouse wollte ich auf jeden Fall auch ein älteres Modell haben. Nein, nicht die von Apple mit Kabel.
Es gibt ein altes Modell der Magic Mouse, bei welchem noch die Batterien bzw. Akkus ausgetauscht werden können. Denn, ist meine Mouse leer und ich voll am arbeiten, habe ich garantiert keine Lust, mir ein Ladekabel unten an die Mouse zu hängen und meine Arbeit bis auf Weiteres einzustellen. Das würde die Fucks per minute direkt wieder erhöhen und das möchte wir hier Zuhause nicht. Denn hier arbeiten wir zu Zweit. Akkus tauschen ist ok. Gefunden habe ich die alte Version nur noch bei ebay-kleinanzeigen.de. 40 Euro, für einen 1A Zustand. Kann ich mit Leben.

Beim Ständer für das Notebook tat ich mich Anfangs etwas schwer. Es gibt eine schier unendliche Auswahl an Laptop-Ständern. Ich hatte mich in einen aus Holz verliebt. (Die Bewertung war allerdings nicht der Brüller.) Bei Frauen muss das ganze Drumherum ja auch hübsch sein, „zueinander passen“ und „miteinander harmonieren“. Was mich dann letzten Endes auch zu einem Teil führte, welches ich bereits beim Lernen auf teamtreehouse.com gesehen hatte. Den Rain Design mStand Ständer. Annehmbarer Preis und sogar über Prime bei Amazon bestellbar. Schön und schön praktisch.

Als Unterlage für die Mouse finde ich die großen Korkunterlagen von Ikea wirklich am top. Nicht das ein Mousepad nötig wäre. Nein, nein. Aber die Dame arbeitet an einem Tisch mit Tischdecke. Irgendwie kacke, aber hübsch. Der andere Schreibtisch ist aus Bambus und Innen hol. Das macht beim Arbeiten mit der Mouse Krach wie Hölle. Also, Riesen-MousePad von Ikea. Kork ist auf jeden Fall mein bevorzugtes Material. Leise, weich, warm, schick und funktioniert sogar.

Nun hängt es nur noch am externen Monitor. Natürlich ist keiner so schön wie ein Apple Monitor. Aber es wird sich schon noch ein Ersatz finden. Entweder wird der dann auch wieder bei Amazon bestellt, weil ich einfach Shopping faul bin und nur ungern in volle Läden laufe oder ich versuche mein Glück mal Mittags unter der Woche bei Saturn und Media Markt. Möglichst bevor die Schulkinder an der Playstation im Laden toben.

Ich liebäugele im Augenblick mit einem HP 22es (T3M70AA) (Ja auch wieder so ein Amazon Affiliate Link bei dem ich Geld bekomme wenn ihr was kauft. Sorry, aber Amazon ist auch einfach mein Lieblingskaufhaus, wenn es um Dinge geht, die ich nicht in der schönen Mainzer Neustadt finde.)

Wenn man mich jetzt fragen würde warum gerade dieser Monitor? Nun ja,… er ist silber, sieht gut aus und ist mit meinem Air kompatibel. Reicht das nicht?

Und der Rest der Liste?
Kaffee habe ich direkt vor mir am Vollautomat. Ab und zu bekomme ich sogar eine Tasse Kaffee liebevoll gebracht. Schokolade finde ich im Schrank um die Ecke, der Hund liegt unter dem Tisch auf meinen Füßen, richtiges Essen vor mir im Kühlschrank. Und Ruhe? In einer Wohnung aus den Siebzigern mit einer wirklich beschissenen Isolierung? Die Ruhe finde ich aktuell nur mit den Kopfhörern von Bose (QuiteComfort). (Amazon Link? 😉 Hier )

Ein Geschenk meines Lebensgefährten, der sie nun selbst trägt und beim Hören der Musik mit den Fingern auf dem Schreibtisch klopft.
Glaub ich nehm‘ sie ihm wieder weg….