Fucking winter

Die Laune verschlechtert sich genauso schleichend wie der Winter kommt. Am Anfang ist es echt noch in Ordnung. Wie „romandisch“ das noch ist wenn die ersten Blätter sich tief Gelb färben und jeder bei Instagram sein Pseudo-der-schöne-Herbst-Bild postet.

Doch spätestens wenn die Ohren, beim täglichen Spaziergang mit der zitternden Thöle, schmerzen, denke ich mir:

„Fuck, winter is coming!“

Aufstehen wenn es dunkel ist, heim fahren wenn es dunkel ist (Scheisse, ich kann gar nicht hart genug darüber fluchen, wie scheisse ich Autofahren im Dunkeln finde ) , nach Hause kommen im Dunkeln, essen im Dunkeln, duschen im Dunkeln, ja scheisse sogar schlafen im Dunkeln!

Ok, Spaß bei Seite. Der Winter ist wirklich schrecklich. Oft finde ich die Tage Bilder bei Unsplash, gefüllt mit Schnee und Sonnenschein, irgendeine kack Holzhütte und man denkt sich, hach jaa, wenn er wenigsten so wäre, der Winter. Nur bei uns in Mainz ist er unter Garantie nicht so. Bei uns ist es eher düster, dreckig, müllig, pissig kalt. Punkt. Und wenn es mal schneit, dann für eine Nacht und am nächsten morgen tragen meine Nike´s den schwarzen Möchtegern-Schnee mit sich rum.

Wenn eure Laune an solch einem Tiefpunkt angekommen ist, dass euch nur nach fett-fressen und schlafen zumute ist, wird es Zeit ein paar Dinge zu ändern.

 

  1. Also gut: essen!

    Aber nicht irgendeinen Mist, Junkfood / Fastfood. Es spricht absolut Nichts dagegen, sich ab und an eine Runde bei McDonalds die Augen dick zu essen. Aber die restlichen 6 Tage der Woche sollte es vermehrt Gemüse, Fisch und Fleisch geben. Das gibt dem Körper die Vitamine zurück die er jetzt bei der Kälte so dringend nötig hat.

  2. Beweg dich!

    Joa, es ist halt schon kalt draußen, aber jeder Körper liebt Bewegung. Das tut gut und sorgt für Ausgeglichenheit und innere Ruhe. Ein Spaziergang reicht da völlig aus.

  3. Entspann dich!

    Nicht immer nur Netflix und Amazon. Wie wäre es mal mit einem Buch oder einer guten Zeitschrift, einem Besuch in der Therme oder Sauna? Oder einfach alle paar Tage in die Badewanne legen.

Geklaut bei was-hilft-bei-depressionen.de und da findet ihr auch noch mehr.

Ich für meinen Teil gehe ab und zu auf niedrigster Stufe für 10 Minuten ins Solarium. Mit Klamotten. Nein ich schwitze mich nicht zu Tode. Ganz im Gegenteil.

Die Anzahl der „Fucks pro Tag“ nehmen kontinuierlich ab.

Trifft kein UV Licht auf den
Körper, heizt er sich auch nicht wie ein Gestörter auf. Zusätzlich gehe ich deutlich früher ins Bett als im Sommer. In den schönen Monaten gibt es ständig einen Grund länger draußen zu bleiben, noch ein Bierle zu zischen und sich nicht schlafen zu legen. Im Winter bekommt der Körper seine verdienten 8 Stunden Schlaf und dankt es mir und meiner Umgebung mit deutlich besserer Laune. Und nun gibt es erst mal ein ausgedehntes Frühstück mit Freunden. Gut gelaunte Freunde. Die mit schlechter Laune halte ich mir im Winter auch mal gerne vom Leib.